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Bereitschaftsleitung

Lordo
Bereitschaftsente

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Fax: 02204 968 93 93

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Steinbrecher Weg 2
51427 Bergisch Gladbach

Glossar und Abkürzungsverzeichnis

Das Glossar befindet sich aktuell in Bearbeitung und wird aktuell überarbeitet und weiter aufgefüllt. Bis auf Weiteres bitten wir um Geduld und Verständnis.

A

B

BetrP 500

... steht für Betreuungsplatz 500. Mit diesem Betreuungsplatz, der durch 2 Einsatzeinheiten des DRK z.B. in einer Schule oder einem sonstigen Gebäude mit geeigneter Infrastruktur errichtet werden kann. Im BetrP 500 kann 500 Betroffenen eine Notunterkunft für ca. 24 Stunden errichtet werden.

BHP 50

... steht für Behandlungsplatz 50. Der Behandlungsplatz besteht aus rund 40 Fahrzeugen und 140 Einsatzkräften. Innerhalb der ersten 6 Stunden können beim BHP 50 rund 50 Verletzte pro Stunde versorgt werden. Anschließend muss der BHP 50 aufgefüllt bzw. ergänzt werden.

CDEFGHIJ

K

KTW

Der KTW der Bereitschaft bei einem Transport nach Norddeutschland.

... steht für Krankentransportwagen. KTW werden zum Transport von Nicht-Notfall-Patienten, z.B. bei Verlegungen oder Einweisungen eingesetzt. Weiterhin sind sie ein wichtiges Einsatzmittel z.B. beim PTZ10. Die Bereitschaft verfügt über einen eigenen KTW.

L

Lordo

Bialatische Intubation

... ist die Bereitschaftsente der Bereitschaft Bensberg und Refrath und wird der ärztlichen Leitung als Assistenzente zugeordnet. Lordo ist in sämtlichen rettungsdienstlichen Maßnahmen geschult und beherrscht blind Venenpunktion und endotracheale Intubation. Weiter ist er in den Maßnahmen des European Trauma Management geschult.

M

MANV

Massenanfall von Verletzten bei einer Übung.

... steht für Massenanfall von Verletzten. Der Massenanfall von Verletzten ist in 4 Stufen unterteilt:

Stufe 1:  Kann vom regulären Rettungsdienst mit Unterstützung z.B. von SEG'n bewältigt werden. 5-50 Verletzte.

Stufe 2:  Kann nur mit Unterstützung von externen Kräften bewältigt werden, 50-500 Verletzte.

Stufe 3:  Kann nur mit länderübergreifender und internationaler Unterstützung bewältigt werden. Über 500 Verletzte, Infrastruktur intakt.

Stufe 4:  Wie Stufe 3, jedoch mit zerstörter Infrastruktur.

N

NAW

... steht für Notarztwagen. Ein NAW ist ein Rettungswagen mit zusätzlicher Ausrüstung, auf dem sich als drittes Besatzungsmitglied ein Notarzt befindet. Das System wird kaum genutzt, da es recht unflexibel ist und der Notarzt auch bei Bagatell- oder Fehleinsätzen gebunden ist.

NEF

... steht für Notarzteinsatzfahrzeug. NEF werden gemeinsam mit RTW im sogenannten Rendezvous-System eingesetzt. Mit dem NEF ist der Notarzt wesentlich flexibler als auf dem NAW. Auch auf dem NEF wird die entsprechende Zusatzausrüstung für den Notarzt vorgehalten. Das NEF ist nicht für den Patiententransport gedacht, deswegen können wesentlich kleinere Fahrzeuge genutzt werden.

O

P

PTZ10 oder Ü-MANV-T

Diverse Rettungsmittel im PTZ10. (Foto: S.Groß)

... steht für die Patiententransportzug 10. Er wird auch als Transportkomponente des überörtlichen Massenanfall von Verletzten (Ü-MANV-T) bezeichnet. Hierzu gehören neben einem Führungsfahrzeug auch 4 RTW, 4 KTW und 2 Notärzte.

Q

R

RTH

Christoph Rheinland im Anflug auf das Dach der Uniklinik Köln.

... steht für Rettungstransporthubschrauber. Im Kreisgebiet werden die beiden Kölner Hubschrauber Christoph 3 und Christoph Rheinland eingesetzt, sie sind besetzt mit einem Piloten, einem Luftrettungsassistenten und einem Notarzt. In besonders abgelegenen Gebieten ist der Hubschrauber einem normalen NEF vorzuziehen, da er wesentlich schneller am Einsatzort sein kann.

RTW

... steht für Rettungstransportwagen. RTW werden für Notfalltransporte und Erstversorgung von Notfallpatienten eingesetzt, sie sind mit einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter besetzt.

S

SEG

... steht für Schnelleinsatzgruppe. Beim DRK im Rheinisch Bergischen Kreis gibt es eine SEG Sanitätsdienst in der EE 02 und eine SEG Betreuungsdienst in der EE 04. Der Unterschied zur regulären Sanitäts- bzw. Betreuungsgruppe der Einsatzeinheit ist lediglich durch die Zeit bis zur Einsatzbereitschaft beschrieben. Während die Einsatzeinheiten einen Vorlauf von 60 Minuten bis zur Einsatzbereitschaft haben, müssen Schnelleinsatzgruppen in 45 Minuten abmarschbereit sein.

T

U

Ü-MANV

Der PTZ 10 beim Technischen Halt hinter Overath.

... steht für Massenanfall von Verletzten mit überörtlicher Hilfe. Bei größeren Schadensereignissen ist es teilweise nicht möglich, mit den eigenen Einsatzkräften und Einsatzmitteln alle Verletzten zu versorgen, so dass Kräfte aus den Nachbarkreisen hinzugezogen werden müssen. Der ÜMANV hat die Unterkategorien Ü-MANV-S, Ü-MANV-T und Ü-MANV-B.

Ü-MANV-B

Behandlungsplatzbereitschaft des Rhein.-Berg. Kreises 2006 in Dortmund. (Foto: S. Groß)

... steht für die Behandlungsplatzbereitschaft beim Ü-MANV. Ein Behandlungsplatz fordert beim DRK den Einsatz aller drei Einsatzeinheiten und die Verstärkung durch die Feuerwehr.

Ü-MANV-S

... steht für die Soforthilfekomponente beim überörtlichen Massenanfall von Verletzten. Aus dem regulären Rettungsdienst werden ein NEF, zwei RTW und ein KTW sofort zum Einsatzort beordert, diese werden dann durch Reservefahrzeuge, z.B. den KTW der Bereitschaft, ersetzt.

Ü-MANV-T oder PTZ10

Diverse Rettungsmittel im PTZ10. (Foto: S.Groß)

... steht für die Transportkomponente des überörtlichen Massenanfall von Verletzten. Sie wird in NRW auch als PTZ10 (Patiententransportzug 10) bezeichnet. Hierzu gehören neben einem Führungsfahrzeug auch 4 RTW, 4 KTW und 2 Notärzte.

VWXYZ

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